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Zweiflüssefahrt am Pfingstwochenende

Unsere Pfingstwanderfahrt führte von Kassel über Hann. Münden und Bad Karlshafen nach Holzminden. Am Samstag um 10 Uhr war das Boot – die Rotary – startklar. Im Nu waren wir bei der Stadtschleuse und hatten hier gleich eine kniffelige Aufgabe zu lösen. Wegen Bauarbeiten war die übliche Umtrage gesperrt. Eine “Umleitung” war zwar eingerichtet, aber zutreffenderweise nur als “Kanuumtragestelle” gekennzeichnet. Die Wendebereiche am oberen Schleusentor waren zu kurz für einen GIG-Vierer. Gut, dass der Landdienst vorbeischaute und helfen konnte. Mit vereinten Kräften wurde das Boot auf Schulterhöhe und sehr weit in der Bootsmitte stehend über die Geländer gehievt. Das sollte aber das einzige Problem der ganzen Fahrt bleiben. Entspannt ging es dann weiter fuldaabwärts durch das landschaftlich schöne, waldreiche “Hannoversche Tor” bis zur Schleuse Wahnhausen.

Vor der Eisenbahnbrücke Kragenhof

Nach einer kurzen Mittagsrast und dem ersten Fahrerwechsel folgten drei weitere Selbstbedienerschleusen in immer kürzeren Abständen. Nach der Ausfahrt aus der Schleuse Hann. Münden passierten wir auch schon den Weserstein, den erstaunlicherweise viele aus unserer Gruppe noch nicht kannten. Nach einer erfrischenden Dusche in der Jugendherberge, die unser Nachtquartier war, machten wir uns auf den Weg in die Innenstadt.

Durch enge Heckenwege einer Kleingartenanlage erreichten wir die Hängebrücke über die Fulda, die uns einen wunderschönen Ausblick auf die Altstadt bot.

Ein weiteres Mal wurde der Weserstein aufgesucht. Diesmal von Land aus und natürlich mit obligatorischem Gruppenfoto.

Ein leckeres Abendessen beim Italiener rundete den ersten Abend ab.

Am Sonntag blieb der angekündigte Regen lange aus. So kamen wir trocken am Tagesziel Bad Karlshafen an. Nach einer Kaffeepause fuhren wir mit dem Pkw deshalb noch zum nahegelegenen Skywalk und konnten die herrliche Aussicht genießen. Besonders schön war es, drei Ruderboote der RR Schaumburgia Bückeburg aus der Vogelperspektive vorbeiziehen zu sehen, die wir vorher auch schon an Land getroffen hatten.

Kaum waren wir bei der Jugendherberge Helmarshausen angekommen, begann es dann doch zu regnen, und zwar nicht zu wenig. So wurde die geplante Besichtigung von Bad Karlshafen auf eine Durchfahrt mit dem Pkw reduziert und der Abend im Restaurant mit ausgezeichneten regionalen Spezialitäten verbracht.

Am Montag hatten wir noch 38 km bis Holzminden zu rudern. Der Regen hatte sich verzogen und die Sonne strahlte wieder vom blauen Himmel. Es war ein schöner, ruhiger Rudertag zum Genießen und ein toller Abschluss der Fahrt.

Der Landdienst hat vom Skywalk aus fotografiert 🙂
Ablege nach der Mittagspause in Wehrden