Schutzkonzept

Hallo,

hier bei uns, den Ansprechpersonen des Ruderclubs Schieder, bist du richtig, wenn du Sorgen, Nöte, Kümmernisse und Probleme hast und niemanden kennst, mit dem du diese besprechen willst. Im Rahmen des Schutzkonzeptes gegen interpersonelle und sexualisierte Gewalt haben wir die Aufgabe übernommen, uns deine Gedanken und Sorgen wertfrei und wohlwollend anzuhören und dir zu helfen oder dir Hilfe zu vermitteln. Du kannst uns direkt im Bootshaus ansprechen, eine Nachricht in unseren Briefkasten einwerfen oder unter der Email-Adresse ansprechperson-rcs@t-online.de erreichen.

Unsere Arbeit ist unabhängig vom Vorstand und den Trainer*innen des Vereins. Falls du also Probleme mit diesen Institutionen hast, kannst du sicher sein, dass wir nicht mit diesen sprechen. Alles, was du mit einem von uns besprichst, wird vertraulich behandelt. Wir klären immer mit dir, wie wir in deinem Anliegen weiter verfahren.

Möchtest du mit Menschen außerhalb des Vereins sprechen, dann kannst du hier Adressen in den Landkreisen Lippe und Hameln-Bad Pyrmont finden:

Was ist ein Schutzkonzept zur Prävention von interpersoneller und sexualisierter Gewalt?

Es ist ein verbindlicher Plan, in unserem Verein vor körperlicher, seelischer, digitaler und sexualisierter Gewalt zu schützen. Es schafft eine „Kultur des Hinsehens“, in der Grenzverletzungen frühzeitig erkannt und gestoppt werden. Das Hauptziel ist es, den Verein zu einem sicheren Ort zu machen, an dem alle ihre Rechte kennen und ernst genommen werden.  

Es geht darum, Übergriffe durch klare Regeln und Aufklärung von vornhinein zu verhindern. Im Ernstfall schnell, professionell und zum Schutz der Betroffenen zu handeln und allen Mitgliedern das Wissen und Selbstbewusstsein zu vermitteln, um „Nein„ sagen zu können und Unterstützung zu finden.

Hier kannst du dir das Schutzkonzept downloaden, wenn du es in seiner Gesamtheit lesen möchtest.

Es gibt einen Verhaltenskodex für alle Mitglieder

z.B. zum Umgang mit Körperkontakt, Privatsphäre in Umkleiden, Fotos oder Kommunikation über Messenger. Alle Mitglieder sind aufgerufen, sich aktiv an der Gestaltung und Weiterentwicklung des Konzeptes zu beteiligen, da sie am besten wissen, wo die Gefahrenstellen (unsichere Orte oder Situationen) im Verein liegen. Ein Schutzkonzept ist kein fertiges Dokument für die Schublade, sondern ein lebendiger Prozess, der regelmäßig überprüft und an neue Herausforderungen angepasst wird.

Über die Ansprechpersonen sowie digitale und analoge Kontaktwege können Anregungen, Vorfälle oder Kritik offen oder anonym gemeldet werden: ansprechperson-rcs@t-online.de

Die Trainer*innen und Übungsleiter*innen werden regelmäßig geschult und bestätigen ihren Einsatz gegen Gewalt mit dem Unterschreiben des Ehrenkodex.

Wenn du dich für eine Sensibilisierung oder andere Events und Fortbildungen rund um dieses Thema interessierst, melde dich bitte bei unseren Ansprechpersonen.

In der Praxis bedeutet das Schutzkonzept die Umsetzung einfacher, aber wirkungsvoller Regeln für ein vertrauensvolles Vereinsleben.